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Reisen

Mein Traum, Ayurveda in Indien: Reisebericht 

Dorothee, eine unternehmungslustige ältere Dame von 70 Jahren, will unbedingt eine Ayurvedakur in Indien durchführen. Einige Zipperlein machen sich täglich bemerkbar und sie meint, dass die Zeit für eine Panchakarmakur nun gekommen ist. Reiseformalitäten wie Flug, Visum, Zusage des Hospitals für diese Kur, erledigt sie in kurzer Zeit, auch ihre Bedenken, in ihrem Alter allein zu reisen, wirft sie über Bord. Wie sie ans Ziel ihrer Wünsche kommt, warum sie bei ihrem Zwischenstopp in Dubai von 'Tausend und eine Nacht' träumt, in eine fremde Kultur eintaucht, was sie in Indien und während der Kur erlebt und dass sie ganz nebenbei noch einige Pfunde verliert, schildert sie informativ und sehr humorvoll. Sie berichtet über Ayurveda, eine über 4000 Jahre alte Heilkunst, Kerala, Kathakali, Backwaters, Teeanbaugebiete und vieles mehr.

Leseprobe:
 „Mein Traum, Ayurveda in Indien“
Reisebericht
Pünktlich um 18 Uhr wurde ich von der Schwester und Therapeutin Seema zum Behandlungsraum gebracht. Hier wartete schon Mini, ebenfalls Therapeutin.
Mini und Schwester Seema
Die Behandlungsräume waren eine Etage tiefer, das gesamte Hospital ist rollstuhlgerecht angelegt. Neugierig der Dinge, die da kommen, legte ich mich auf die Behandlungsliege. Die Liege war aus Teakholz, ringsherum mit einer Rille versehen für das abfließende Öl, Wasser, Milch oder was auch immer, und hart, sehr hart. Mein Ischiasnerv freute sich.
Auf dieser Liege verbrachte ich circa 1 ½ Stunden und erhielt eine Ganzkörperkräuterstempelmassage. Danach musste ich eine halbe Stunde ruhen.
In kleine Leinensäckchen verschlossene Kräuter werden erwärmt. 2 Therapeutinnen strichen mit diesen Kräutersäckchen synchron mal mit kräftigen, mal mit sanften Bewegungen entlang der Muskelstränge, Lymphbahnen und Meridiane. Der gesamte Körper, Gesicht, Arme, Hände, Beine und Füße wurden behandelt. Ein wohliges, entspannendes Körperempfinden. Wie auf Wolken verließ ich den Behandlungsraum.
Diese Druck-/Streichmassage dient der Mikrozirkulation in den Zellen, der Entschlackung und fördert den Energiefluss.
Kräuterstempel
Die lange Reisezeit und die intensive Behandlung forderten nun ihren Tribut, nach dem Abendessen fiel ich todmüde in mein Bett und wachte erst am nächsten Morgen gegen 6 Uhr auf. Ich hatte traumlos, tief und fest geschlafen, war hungrig und freute mich auf das Frühstück. Es galt jedoch, erst eine undefinierbare Kräutermedizin, serviert in einem kleinen Glas, zu schlucken. Brr, mein Gesicht verzog sich in alle Himmelsrichtungen und nur mit Mühe versuchte ich mit wenigen Schlucken, das Ganze hinter mich zu bringen. Schwester Lincy, die stille Beobachterin meiner Bemühung war, musste laut lachen. Irgendwie freute sie sich diebisch, als sie sah, dass dieser Kräutersud für mich kein Zuckerschlecken war. Und weil die Medizin ja so gesund sein sollte, bekam ich sie auch abends.
Also ehrlich, Mary Poppins hat gelogen: „Mit einem Teelöffelchen Zucker schafft man jede Medizin, jede.“ Vielleicht, aber meine Medizin hatte keinen Zucker. Vorweg kann ich sagen, dass ich während der gesamten Kur nur unter Protest dieses Gesöff trank. Einige Tabletten begleiteten mich auch morgens und abends, aber die störten mich nicht weiter. Am dritten Tag wurde Blut für eine Analyse abgenommen.
Die Tage vergingen wie im Fluge. Regelmäßig bekam ich täglich drei Behandlungen zu verschiedenen Zeiten, Ganzkörperkräuterpackungen, Teilkräuterpackungen für Beine und Rücken, Gesichtsmassagen mit Maske, Kräuter- und Ölmassagen, Ganzkörperwaschungen und heiße Wassergüsse. Später kamen Spezialbehandlungen mit warmer Milch oder warmem Öl dazu. Alles diente der Fettreduzierung, Mikrozirkulation in den Zellen, Entgiftung, Durchblutung, Hautstraffung und was weiß ich noch alles. Das Programm schaffte mich ganz schön und regelmäßig schlief ich mit meinem Ebook-Reader nachmittags ein. Mitte der zweiten Woche bekam ich einen Krankenhauskoller, für Außenstehende zwar nicht sichtbar, aber ich musste raus. Die kurzen Spaziergänge rund um das Hospital genügten mir nicht mehr. Obwohl die Behandlungen viel Abwechslung boten und ich mich stets auf diese freute, hatte ich das Gefühl, hinter 'Schwedischen Gardinen' zu sitzen.
Oh Gott, ich hatte tatsächlich die Gaunersprache benutzt, um Schwester Lincy klar zu machen, dass ich dringend Tapetenwechsel brauchte. Sie schlug einen Einkaufsbummel in der nahegelegenen Kleinstadt vor und meinte lachend, dass sie schon wesentlich früher einen 'Fluchtversuch' erwartet hätte.
Text und Bilder: Dorothee Sargon
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Kroatien Frühlingsimpressionen 



Insel Rab und Opatija- Eindrücke und Erinnerungen 

Das Buch widme Herrn Prof. Ekhard Thomale, der nicht mehr da ist. Er hat alle Studierenden mit Migrationshintergrund in der PH Karlsruhe in einer Zeit unterstützt, wo weit entfernt von Demokratie und Integration war. 
Neben vielen Informationen über Land, Leute, Kultur und Geschichte besticht dieses Buch auch durch sehr viele schöne Bilder. 

Meine Eindrücke und Erinnerungen aus beiden Orten- Rab und Opatija in Kroatien habe ich viele Jahre aufbewahrt. Bis jetzt. 



  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 6337 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 63 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
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Zwei Kinder und zwei Erwachsene aus der Familie erwarteten mich in einem alten Auto.
 Für unwissende Leser und Reisende, in Sizilien fahren die Menschen ohne Sicherheitsgurte,
 die Autos werden natürlich geprüft. 
Ich genieße die Landschaft und habe einfach Angst. Angst, dass ich in der nächsten Kurve
 rausfliege und hier auf der Insel für immer und ewig bleibe, ohne mein Testament gemacht 
zu haben. Weil ich nicht weiß, was mich hier, in Sizilien, erwartet. Ich rede nicht
 von der sizilianischen Mafia, ich rede über ganz einfache Sachen wie die Verkehrsregeln, 
Sicherheit und Freiheit der Reisenden. Mafiosi habe ich in der katholischen Kirche gesehen.
Ihr wisst schon, wenn wir unterwegs sind, öffnen sich die Wahrnehmungen und  wir beobachten,
 spüren auf, nehmen alles wahr und lassen uns überraschen. Wenn wir in Sizilien sind, müssen
 wir unsere Erziehung, Wissen und Höflichkeit zu Hause lassen, einfach alles akzeptieren, 
was zu uns kommt. Dafür brauchen wir nicht nur Mut, mein lieber Leser.
 Wir brauchen einfach Geduld, Neugier, offenes Ohr und Herz. 
Ohne das kommen wir einfach nicht weiter.
Die Sizilianer sind ein besonderes Volk, Stolz und Tradition sind Hand in Hand. 
Das sizilianische Temperament spielt sich im Leben unterschiedlich aus. 
Hier hören wir, erleben wir Geschichten, die wir nirgendwo auf der Erde erleben können. 
Hier leben alle eng zusammen. Die Bergdörfer tragen besondere Namen - 
San Biadio Platani, San`t Angelo Muxaro, Alessandria della Rocca. 
Die Gassen sind sehr eng.


Die sizilianischen Häuser sind mehrstöckig und eng. Wir kommen rein und sind gleich
 in der Küche, die unten an der Straße liegt. Auf den oberen Stockwerken befinden sich 
die Schlafzimmer und das Bad. Die Häuser sehen von außen sehr alt aus, innen sind
 sie nach dem neuesten Stand der Technik und mit modernen Einrichtungen ausgestattet. 
Die Menschen in Sizilien glauben, dass sie sich unbedingt ein schönes Zuhause gönnen sollten,
 egal ob das Geld vorhanden ist oder nicht.

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