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Ein Jahr ohne dich

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das Sie noch nicht kennen und nicht gelesen haben. Die Autorin ist etwas Besonderes. Sie ist von dieser 12% Bürger in Deutschland, die mit Beeinträchtigung leben. Caroline ist eine mutige, tapfere Frau, die Bücher schreibt, die Bestseller sind.
 Also, auf die Probe, fertig...liest!:)



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Ein Stipendium in Boston eröffnet Conny völlig neue Möglichkeiten. Geprägt durch die Krankheit ihrer Mutter kann sie in den USA völlig losgelöst neue Erfahrungen sammeln. Sie lernt neue Freunde kennen und eines Abends auch den attraktiven Paul, der ihre Gefühlswelt innerhalb von Sekunden völlig auf den Kopf stellt …
Während Conny sich in Amerika schnell wohlfühlt, hadert ihre Mutter Christin in Deutschland mit ihrem Schicksal und der Vergangenheit. Geplagt von Selbstzweifeln zieht sie sich immer weiter zurück, bis eine zufällige Begegnung ihr neuen Lebensmut einhaucht. Gerade als ihre Tochter sich auf die Heimreise machen will, wird Boston von einem Erdbeben erschüttert …
Ein Roman über die heilende Kraft der Liebe und die Prüfungen des Lebens.

www.caroregm.blogspot.de
Leseprobe: 
"Es war an einem Donnerstag im August, der Himmel leuchtete azurblau, ab und zu zog eine kleine Wolke vorüber. Ein strahlender Sommertag. Es war der Tag, an dem ich mich erwachsen fühlte, gleichwohl ich im Juni erst neunzehn Jahre alt geworden war. Ich saß mutterseelenallein in einem Flieger in die USA und flog in ein neues Leben.    Nach einem tränenreichen Abschied von meiner Familie befand ich mich nun in der Economyklasse eines Fliegers der Lufthansa mit Ziel London, einem Zwischenstopp auf meiner Reise nach New York. Ich hatte gemischte Gefühle, aber wollte mir meinen großen Traum, in Amerika zwei Auslandssemester zu studieren, erfüllen. Trotzdem nagte das schlechte Gewissen an mir, hatte ich doch meine Mutter und meinen Bruder in Deutschland zurückgelassen. Meine Eltern waren schon lange geschieden und mein Vater verstarb vor zwei Jahren. Die endlosen Streitigkeiten bei Gericht und mit dem Ergänzungspfleger, einem unsympathischen, sich selbst gerne reden hörenden Mann, der mein Vermögen verwaltete, hatten mich zermürbt. Dann gab es die Großeltern väterlicherseits, die uns ständig unser Erbe streitig machten. Sie nutzten jede noch so kleine Gelegenheit, um an das Geld meines Vaters zu kommen, ob gerichtlich oder per Anwalt. Mittlerweile war mir diese ganze Erbschaft eh egal. Sollten sie doch alles bekommen. Hauptsache, ich hatte wieder Frieden und es würde Ruhe in das Leben meiner kleinen Familie einkehren.  Diese war dringend notwendig, denn meine Mutter erkrankte vor vielen Jahren an der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose und war inzwischen nervlich vollkommen am Ende. Nach dem Tod meines Vaters begannen die ersten Spastiken bei ihr, und das Laufen wurde schlechter. Hätte ich sie einpacken können, ich hätte sogar meine Kleider zurückgelassen. Aber selbst wenn es ihr besser gegangen wäre, hätte es nicht geklappt. Da gab es ja noch meinen jüngeren Bruder, der noch zur Schule ging und in vier Jahren sein Abitur machen wollte. Ich hatte sie alle lieb, aber auf diese Reise konnte ich sie nicht mitnehmen. Wenn ich ehrlich zu mir war, ich wollte es auch nicht. Es war mein Traum! Es war meine Reise, die ich alleine antreten musste, fern von allen Streitigkeiten und der Familie meines Vaters, auch weg von seinem Schatten und dem Schmerz in meiner Brust. "
 Foto: Caroline Régnard-Mayer

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